02. u. 03.09.2015 D05 bis D08 von Oberdischingen nach Ravensburg mit dem Fahrrad

Stempel

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicht jede Kirche auf dem Weg hatte einen Pilgerstempel, doch bei 11 Kirchen waren wir erfolgreich.

D05 Von Oberdischingen nach Äpfingen

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Am Jakobushaus in Oberdischingen einer schmucken kleinen Stadt an der Donau starteten wir unsere Reise. Auf unserer ersten Etappe begleitete uns die Riß, ein etwa 50 Kilometer langer Nebenfluss der Donau sie entspringt im Gebiet der großen europäischen Wasserscheide zwischen Rhein und Donau. Der Jakobsweg ist nun bis Biberach am Verlauf der Riß orientiert geführt. In Schimmerberg erwartete uns nicht nur ein steiler Anstieg zur Kirche hinauf auch ein Storchenpaar beobachtete uns sehr genau. Nicht nur der Pilgerstempel von Schimmerberg ist wunderschön, auch die alten Bauerngärten sind eine Augenweide.

 

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In Äpfingen kann ich allen die gut und sehr preiswert essen möchten den dortigen Gasthof. Es gab wunderbare Linsen und Spätzle mit Saitenwurst und Speck

D06 von Äpfingen nach Steinhausen

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Nach der Besichtigung der Kirche in Äpfingen weist die Jakobsmuschel den Weg südlich nach Laupertshausen. Bald konnten wir einen Betonplattenweg verlassen – hier, am Waldrand, ein schöner Blick zurück -, und es geht in ein Bachtal hinab, dann am Grund in den Wald hinein, der uns bis nach Laupertshausen begleitet. Dort geht es dann in westlicher Richtung weiter, wieder durch viel Wald, über Mettenberg nach Biberach an der Riß.

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Die Kirche in Biberach ist wie das Eis einer Empfehlung wert.

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In Steinhausen erwartete uns die schönste Dorfkirche der Welt. Steinhausen gehört verwaltungstechnisch zu Bad Schussenried, ist aber aus eigenem Recht bekannt für seine spätbarocke Wallfahrtskirche Sankt Peter und Paul, die oft als die „schönste Dorfkirche der Welt“ bezeichnet wird. Unbestreitbar ist die von Dominikus und Johann Baptist Zimmermann im 18. Jahrhundert gestaltete Kirche eines der großen Meisterwerke des Rokoko. Sie wurde vielleicht mit so großer Sorgfalt geschaffen, weil Steinhausen schon seit dem 14. Jahrhundert ein bedeutender Marienwallfahrtsort war.

D07 von Steinhausen nach Bad Waldsee

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Aus dem Zentrum führt der Jakobsweg uns über die Barockstraße wiederum in südliche Richtung. Schnell geht es aber auf einen Feldweg und dann hinauf in den Wald zum Franzosengrab, das an eine Schlacht des Dreißigjährigen Krieges erinnert und zu einem Aussichtspunkt auf der Höhe. Weiter geht es durch den Forst, später auch durch Wiesen nach Winterstettenstadt, ein im Mittelalter florierendes Städtchen, das dann aber an Bedeutung verlor.

Wir blieben die gesamte Strecke auf dem Jakobusweg, daher gab es mit den Rädern doch das eine oder andere Hindernis, Anstiege, Absperrungen vor allem aber herrliche Landschaften.

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Gegen Abend erreichen wir das wunderschöne Städtchen Bad Waldsee nach einer kleinen Rundfahrt und Besichtigung übernachteten wir im  Grünen Baum.

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D08 von Bad Waldsee nach Ravensburg

Eine wunderschöne aber auch sehr anstrengende Etappe durch viele Waldwege, Trampelpfade und Anstiege.

Von Bad Waldsee geht es wieder in südlicher Richtung. Über einen Stationenweg geht es dann die Frauenbergstraße hinauf zur Frauenbergkapelle und von dort weiter in den Wald.

Von Köpfingen geht es über die Felder in Richtung Weingarten. Außerhalb des Waldes haben wir bald einen Blick auf die Basilika von Weingarten. Die Basilika St. Martin ist die größte Barockkirche Deutschlands und Teil des berühmten Klosters Weingarten, wo heute eine kleine Benediktinerabtei und Teile der Pädagogischen Hochschule Weingarten sowie der Diözesanakademie beheimatet sind. Weiter ging es nach Ravensburg wo wir nach eine anstrengenden Etappe erst einmal unseren Hunger und Durst stillen mussten.

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Zum Abschluss gab es dann auch etwas Regen, der uns die Heimreise leichter antreten lies.

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